rokoko

historische fakten

Das Rokoko wird auch als Ausklang der barocken Stilrichtung gesehen. Die Adeligen genossen ein lustvolles Dasein, haben sich im Grünen getummelt und in Streichelzoos genügend Zeit zum Lustwandeln gehabt, wo sie unter anderem Schauspieler als Bauern bewunderten und gewaschene Schafe streichelten. Ihre Art war heiter, galant und leicht gekünstelt. In Paris ist Marie Antoinettes Vergnügungspark erhalten geblieben. Es war aber nur eine Scheinlandschaft, außerhalb dieser Zoos sah die Welt ganz anders aus. Die Aristokraten ließen sich nur wenig von den großen, geistigen Bewegung der Aufklärung beeinflussen.

 

Der Bauernstand, etwa 90% der Bevölkerung, hingegen ist verhungert, denn die soziale Situation war mies und der Adel kam seinen Verpflichtungen nicht nach. Dafür gab es morgens eine Besprechung bei der der ganze Hofstaat anwesend war und der Gräfin beim Ankleiden zusehen konnte.

 

Als Beispiel für die Architektur des Rokoko gibt es eine bayrische Kirche, „Die Wies“, im Allgäu.

 

Im Hochrokoko werden die Zeiten sogar noch schlechter für die Arbeitente Bevölkerungsschicht. Der Adel wollte immer mehr haben, während die Bauern immer weniger hatten und die Verständigung zwischen den Ständen immer schlechter wurde.

 

kleidung

Im Rokoko war alles Chinesische sehr beliebt, man nennt es Chinoiserie. Auch die Ägypter waren ein wichtiger Einfluss auf diese Epoche. Die Muschel, rocaille, wurde ein wichtiges Element. Generell waren die Räume überdekoriert. Das Motto der Zeit war verspielte Blumenmuster in hellen, pastelligen und frohen Farben. Die Stoffe waren einfarbig, feingemustert oder aufwändig bestickt. In Salzburg gab es den Königswieser, der in dieser Zeit führend in der Stoffproduktion war. Dennoch war auch die Bezahlung der Schneider schlecht, denn der Adel kaufte sich lieber neue Kleider als soziale Maßnahmen zu setzen.

 

Rokoko ist auch der Ursprung der Trachtenmode.

 

Die Perücken sowie die Gesichter wurden hell gepudert, damit sofort sichtbar wurde, dass der Träger der Schminke nicht arbeiten musste. Dieses Pudern des Gesichtes, sowie die Perücke der Männer galten als Standesprivileg.

 

Gegen Ende des Rokoko setzte sich in der Mode der englische Einfluss durch, die Kleidung erhielt bürgerliche Elemente und wurde praktischer.

 

Das Hemd hat einen Spitzenjabot und eine Ärmelnische, sowie weite, breite Spitzenmanschetten. Die Weste ist viel kürzer als im Barock, aber die Culotte und der Justeaucorps bleiben gleich. Die Schoßweste wurde unter dem Justeaucorps sichtbar.Der Degen war ein unentbehrlicher Bestandteil der Männerkleidung. Im Lauf der Zeit verstärkte man die Schöße der Weste und des Rockes mit Fischbein und Rosshaar, damit sie an den Hüften weit abstanden.

 

Die Culotte war meistens aus Samt. Mäntel waren nicht besonders begehrt in dieser Zeit, höchstens trug man halblange, ärmellose Umhänge.

 

Dazu trug man weiße Strümpfe und flache schwarze Lederschuhe, die erstmals Schnallen und halbhohe Absätze hatten. Die Perücke der Männer war kleiner, sie wurde an der Stirn hochtoupiert, an den Seiten zu Rollocken gedreht und hatte eine Schleife und ein Beutelchen für alle überstehenden echten Haare. Der Dreispitz blieb gleich, wurde aber meistens nur unter dem Arm getragen. Auch die Männer haben sich geschminkt und Schönheitspflaster getragen.

 

Rock, Mieder und Ärmel wurden separat getragen, die Mieder wurden innen getragen, sie waren bei den Frauen vorne geschnürt, bei den Mädchen hinten und sollten zur begehrten Wespentaille beitragen. Das Oberkleid, immer noch Manteau, lief in einer spitzen Schneppe aus und um den weiten Ausschnitt wurde es mit Spitzenrüschen oder einem Band mit Medaillon verziert. Auch der Stecker diente noch immer zum Zusammenhalten der Oberbekleidung.

 

Die Contouche oder Schlender war ein bürgerliches, bequemeres Haus-, Straßen- und Reisekleid, das durchgehend geschnitten war. Sie wurde vorne mit Schleifen gehalten, fiel lose über den Reifrock und hatte eine tiefe Watteaufalte im Rücken, um die Weite schön zu verteilen. Darunter wurden mehrere Unterröcke getragen, der sichtbare war über und über mit Volants, Schleifen, Girlanden und Blumenarrangements verziert. Später entwickelte sich der Panier, ein Reifrock mit anfangs kuppelförmigem, später ellipsenförmigen Gestell, das so breit war, dass die Damen seitlich durch die Türen gehen mussten. Es wurde zuerst aus Eisen- oder Holzreifen, die mit Wachstuchstreifen verbunden wurden, später aus Fischbein hergestellt.

 

Die Schuhe hatten sehr hohe, geschwungene Absätze und eine hohe Ferse, man konnte sich damit eigentlich nur mit der Hilfe eines Mannes richtig fortbewegen. Sie waren vorne stark zugespitzt und wurden aus bestickten Stoffen hergestellt, die mit auswechselbarem Schnallen- und Schleifenschmuck verziert waren.

 

Der Strohhut war sehr beliebt, es war ein Zeichen des Spazierengehens. Die Perücken wurden immer größer und höher aufgesteckt, sogar über Gestelle frisiert. Dazu gehörte ein kleiner Kopfschmuck aus Federn, Blumen und Spitzen oder ein Spitzenhäubchen.

 

Die Frauen trugen kaum Schmuck, nur Schleifchen um den Hals und ein kleines schwarzes Schönheitspünktchen. Als unentbehrlich galten der Fächer, Handschuhe, ein Beuteltäschchen sowie der Muff. Kleid und Frisur wurden allerdings mit Perlen und Edelsteinen besetzt, auch mehrreihige Perlenarmbänder und diamantenbesetzte Ohrringe wurden getragen.

 

BSP: Schokoladenmädchen.

 

Diese Seite soll ein Wegweiser für faire und nachhaltige Kleidung sein. Außerdem will ich euch den Zauber vom selbermachen näherbringen. Es gibt so viel anderes zu Entdecken!! Es ist auf dieser Seite aber alles erst am Entstehen. Und das Motto ganz oben gilt vielleicht am meisten für mich selbst.

 

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