Höhle von Lascaux
Höhle von Lascaux

prähistorische kleidung

 Die Grafikerin in mir weiß ganz genau wie schwierig es ist solch bewegte, lebendige Zeichnungen von wilden Tieren zu schaffen. Deshalb muss ich dieses Bild einfach hier einfügen. Die Höhle von Lascaux ist wirklich großartig - beziehungsweise deren Nachbildung, die ich als Kind einmal besucht habe.

 

Wie der Name schon sagt, ist die prähistorische Zeit, die die vor der historischen Zeit liegt, also zu einer Zeit, als es noch keine schriftliche Aufzeichnung gab. „Ötzi“ kann als berühmtester Fund in Europa bezeichnet werden, er muss um 4000 vor Christus gelebt haben, doch sein Körper und seine Kleidung sind durch das Eis gut erhalten geblieben.

 

Man nimmt an, dass die Kleidung zu dieser Zeit hauptsächlich als Schutz gegen Kälte diente. Allerdings bedeutete damals ein Leopardenfell zu tragen auch, dass man das Tier vorher besiegen musste. So konnte jemand anderes am Fell aus dem die Kleidung bestand, erkennen wie mutig und tapfer der Träger dieses Felles gewesen ist. Eine wichtige Bekleidungsform in der Zeit war der Schurz, ein um die Hüfte geschlungenes Stück Fell oder Leder. Die Hose, wie wir sie heute kennen, bestand sehr lange Zeit aus drei Teilen, einem um die Hüfte gewickelten Schurz und jeweils einem Teil pro Bein. Die französische Höhlenmalerei deutet darauf hin, dass es auch Röcke gab. Auch in der Sahara entstanden um etwa 3000 vor Christus erste Höhlenmalereien. Der echte Ötzi beweist, dass es schon sehr gute Techniken zur Verarbeitung von Leder gab. Später entwickelte sich aus dem Schurz die Schürze. Schon zur sogenannten Steinzeit waren die Techniken des Spinnens, Webens und Flechtens bekannt. Dazu benötigte Werkzeuge wurden aus Feuerstein und Knochen gefertigt. Während der nachfolgenden Bronzezeit wurde Kleidung mit eigenem Charakter hergestellt, die durch Gräberfunde rekonstruiert werden konnten. Zu dieser Zeit trugen die Männer neben dem Schurz auch ein leibrock-ähnliches Kleidungsstück, das um die Taille gewickelt und gegürtet wurde und zusätzlichen Halt durch einen Träger über die linke Schulter bekam, aber nur von den Achselhöhlen bis zu den Knien reichte.

 

Auch in der damaligen Zeit gab es Tattoos, sie dienten allerdings dem Schutz vor bösen Geistern oder Krankheiten (es klingt ein bisschen wie Akupunktur). Die Bemalung kann aber auch als Verkleidung gedient haben. Und es stellt sich natürlich die Frage, warum Männer mehr Körperbehaarung haben als die Frauen. Dabei kommt man zu der Annahme, dass die Männer die Behaarung als Kälteschutz brauchten, da sie die Höhle öfter verlassen mussten, als die Frauen.

 

Die Weiterentwicklung der Kleidungsstücke verläuft in Ägypten anders als in Griechenland und Rom, anders als bei den Germanen, da die klimatischen Bedingungen unterschiedlich waren. Die Germanen übernahmen aber auch Kleidungsstücke von den Römern, sowie die Römer, die weiter im Norden lebten von den Germanen die Hose und wärmere Materialien übernahmen.

 

 

 

Diese Seite soll ein Wegweiser für faire und nachhaltige Kleidung sein. Außerdem will ich euch den Zauber vom selbermachen näherbringen. Es gibt so viel anderes zu Entdecken!! Es ist auf dieser Seite aber alles erst am Entstehen. Und das Motto ganz oben gilt vielleicht am meisten für mich selbst.

 

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