klassizismus

historische fakten

Der Klassizismus beginnt mit der französischen Revolution und „Égalité, Fraternité et Liberté“, war das Motto der Revolution, also Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit. Die Erstürmung der Bastille hätte eigentlich eine friedliche Demonstration sein sollen, doch irgendeiner war gestresst und hat auf die Demonstranten geschossen, die sich das nicht gefallen lassen wollten und deshalb die Bastille gestürmt haben. Die Bürger und Bauern hatten davor nichts zu sagen, denn Adel und Kirche haben sich die Macht geteilt. Den Armen wurde es zuviel und so begann die französische Revolution. Die Guillotine wurde erfunden, alle die, die die falsche Kleidung trugen wurden geköpft. Diese französische Revolution legte die Grundvoraussetzung für eine bürgerliche Gesellschaft und einen bürgerlichen, demokratischen Staat, denn die Feudalrechte wurden abgeschafft und durch die Menschen- und Bürgerrechte ersetzt.

 

Die französische Nationalversammlung beschloss ein einheitliches Längenmaß einzuführen, das zur Vereinfachung diente und erstmals überall gleich lang sein sollte, dies war das Metermaß. Davor waren an den Stadttoren Längenmaße angebracht, die zwar dieselben Namen hatten, aber nicht überall dieselbe Länge. Die neuen Meterstäbe wurden einmal pro Jahr überprüft, um sicherzugehen, dass sie auch noch immer alle gleich lang waren.

 

Frauen bestanden zum ersten Mal auf ihre Rechte, wurden aber noch nicht ernst genommen. Trotzdem entwickelten sie die sogenannten Salons, die von einer Frau geführt wurden um über Politik und Kunst zu sprechen. Einmal pro Woche gab es in diesen Salons ein Open House, um neue Leute vorzustellen.

 

Dennoch hat sich das demokratische Denken schnell wieder gewandelt und man ist in alte Muster zurückgefallen.

 

Napoleon war ein erfolgreicher Soldat, der sich aus eigener Kraft die Ränge hinaufgearbeitet hat. 1804 hat er sich und seine Frau Josephine zu Kaiser und Kaiserin gekrönt. Um dies zu ermöglichen haben sie erst zwei Stunden davor schnell geheiratet.

 

Später haben sich die Jugendlichen allerdings erstmals gegen die Erwachsenen gewehrt, die „Incroyables et Merveilleuses“ bilden sich in Frankreich, in England nennt man sie Dandy.

 

Nach den napoleonischen Kriegen zieht der Wiener Kongress ein, damit beginnt auch die Zeit des Biedermeier oder Restauration, die Wiederherstellung einer sinnvollen Lebensform. Robespierre, Danton und Metternich waren wichtige Persönlichkeiten dieser Zeit. Der Wiener Kongress hat allerdings keine Einigung erzielt, stattdessen haben sie lieber gefeiert. Mit allem beginnt Metternichs Polizeistaat. Deshalb zog man sich mehr in die eigene Wohnung zurück, die Familie wurde wichtig, das Bild der glücklichen Familie entstand und die Politik durfte nicht mehr alles beeinflussen. Auch die Gestaltung der Wohnung wurde wichtig für die Menschen, die Einrichtung hatte bevorzugt sehr einfache Formen mit klaren, sanft geschwungenen Linien und einem schlichten Aussehen. Thonet produziert seine erste Massenware, den Thonetstuhl. Die Salons wurden zu den Vorbildern von den Wohnzimmern, die erstmals in dieser Zeit zur Wohnung dazugehörten. Diese Wohnzimmer sollten sehr gemütlich sein und sich für private Kaffekränzchen eignen. Die Wohnungen entwickelten sich in einem neuen Stil, der die Behaglichkeit ausstrahlen sollte, nach der man sich sehnte. Auch die ersten Wiener Kaffeehäuser öffnen in der Zeit des Biedermeier, sie wurden wohl als Erweiterung der Wohnung genützt. Caspar David Friedrich war ein berühmter Künstler dieser Zeit, seine romantischen Gemälde sprechen von dem Wunsch woanders hinzugehen oder erzählen von einer Sehnsucht nach Geborgenheit und Sicherheit. Schumann und Schubert waren berühmte Musiker der Zeit.

 

Einerseits gab es in der Kunst die Romantik, zu der auch Friedrich zählte, andererseits den Klassizismus, der sich noch stärker am griechisch-antiken Vorbild orientierte als der Barock und das Rokoko.

 

kleidung

Auch in der Kleidung drückte sich das Streben nach neuen, freieren Lebensformen aus. Dies wurde durch die Aufhebung der Kleidervorschriften erzielt, durch die die Kleidung zum erstenmal zur Unterscheidung zwischen politischer Gesinnung diente, denn diejenigen, die sich nicht an die Vorschriften hielten wurden als Revolutionäre erkannt. Für den Klassizismus gab es eine Neugestaltung der Mode, die eine bewusstseinsbildende Funktion und eine politische Aussage haben sollte. Jacques Louis David wurde beauftragt, diese neue Mode zu entwickeln.

 

Rund um die französische Revolution setzte sich die englische Mode endgültig durch, an die sich auch die deutsche Werthertracht anlehnte. Die Redingote war ein taillierter Mantel mit vollen oder zurückgeschnittenen Schößen, der zweireihig geknöpft wurde. Sie stammt aus England, wo sie ursprünglich als Reitmantel verwendet wurde. Die Männer haben diesen Mantel getragen, aber auch die Frauen, vielleicht hängt es mit diesen ersten Emanzipationsbestrebungen zusammen.

 

Im Klassizismus entstand zum ersten Mal auch Alltagskleidung, diese war einfacher gearbeitet als das Sonntagsgewand. Auch Modejournale entstanden in den Salons, in denen die neueste Mode beschrieben wurde, die man haben musste. Durch den Gleichheitsgedanken der französischen Revolution wurde auch die Mode immer ähnlicher, die erste Konfektionskleidung entstand.

 

Mit Napoleon begann auch das sogenannte Directoire, in dem sich die Kleidung wieder ein wenig änderte. Besonders beliebt waren feinste Baumwollstoffe in der neuen Modefarbe weiß. Auch die Napoleonischen Kriege haben die Kleidung verändert, man verwendete steifere Materialien.

 

Im anschließenden Empire wurde die Kleidung aber wieder sehr prunkvoll. Die Roben aus Samt und schwerer Seide hatten jedoch ebenso die typische, hochgerückte Taille.

 

Die Carmagnote wurde aus dem Bauernstand übernommen, sie war dem Justeaucorps ähnlich aber kürzer. Das Hemd blieb zwar gleich, aber Spitzen und Perücken wurden als Zeichen des Adels gesehen und verpönt. Der Justeaucorps wurde während der Revolutionszeit zum Frack weiterentwickelt. Dieser Frack war ein dunkler Rock mit einem hohen Kragen, breiten Schößen und langen engen Ärmeln. Er war das wichtigste Kleidungsstück des Bürgers. Darunter trug man ein enges, kurzes, ärmelloses Gilet, das mit hochgestelltem Kragen getragen wurde. Auch das Hemd wurde mit hochgestelltem Kragen getragen und war meist nicht ganz geschlossen. Dazu kamen große Halstücher, die lose umgewickelt oder unter dem Kinn geknotet wurden, und Leibschärpen. Manchmal trug man auch über dem Frack einen kurzen, ärmellosen Spenzer.

 

Die Seeleute hatten waden- oder knöchellange, enge Hosen mit Hosenlatz, sie wurde Sansculotte oder Pantalon genannt. Diese Hosen wurden für die Männer im Allgemeinen übernommen und symbolisierten bald den Unterschied zwischen Revolutionär und Adligem, der noch immer eine Kniebundhose trug. Diese Hosen wurden bevorzugt aus weißem oder hellem Stoff geschneidert, reichten bald von der erhöhten Taille bis zum Knöchel, waren sehr eng und wurden mit Stegen straff gehalten. Auch die phrygische Mütze, die von den altgriechischen Seeleuten übernommen wurde, wurde bald zum Symbol der Revolution.

 

Im Empire und Biedermeier gab es auch den Carrick, ein Mantel mit mehreren abgestuften Schulterkrägen.

 

Zu Napoleons Zeiten entwickelte sich Kleidung, die von den Griechen inspiriert wurde. Von ihnen hatte man ja auch die Demokratie übernommen. Napoleon zeigte sich dennoch in der Culotte, da er dazu Stiefel trug, eine Pantalon wäre zu weit gewesen, um in diese Stiefel zu passen. Die Stiefel wurden Wellingtonstiefel genannt, sie hatten einen schwarzen Schaft und braune Stulpen. Diese Stiefel waren meist sehr weich, konnten aber auch ohne die Stulpen getragen werden. Daneben gab es auch flache, ausgeschnittene Schuhe, die bei Kälte mit einer Gamasche ergänzt wurden.

 

Während der englischen Mode trugen Männer die Haare gern gelockt, um den Griechen ähnlich zu sehen, oder zur sogenannten Windstoßfrisur arrangiert. Außerdem entwickelte sich der Zweispitz, ein Schlapphut dessen Krempe nur an zwei Seiten hochgesteckt wurde. Dieser wurde allmählich von einem hohen runden Filzhut verdrängt, woraus sich die ersten Zylinder entwickeln.

 

Geschätzte Accessoires waren neben der erstmals aufkommenden Taschenuhr an der Kette auch Spazierstöcke mit verzierten Griffen und verzierte Tabakdosen. Auch die Männer trugen außer Haus immer Handschuhe.

 

In der englischen Mode wurde ein einfaches Miederoberteil mit einem langen, weiten Rock, kombiniert, der über einem Gesäßpolster in weiche Falten gelegt wurde. Dazu trug man den Caraco, eine kurze, frackähnliche Schoßjacke. Alle Unterröcke verschwanden, auch bei Frauen waren Perücken und Schminke verpönt. Dazu wurde die Cornette getragen, sie war ein Häubchen, und das Fichu, ein Brusttuch, das den Ausschnitt bedeckte. Dazu gehörte eine üppige Lockenpracht mit einem großen Rundhut, der einen extravaganten Federschmuck bekam.

 

Im Directoire kam die Chemise auf, sie ist dem Chiton nachempfunden, ein langes Hemdkleid mit kurzen Puffärmeln, Decolleté und die hohen Taille wurden mit einem Zugsaum gehalten. Dazu gehörte eine lange Schleppe, hautfarbene, enge Trikots als Untergewand und Handschuhe, die bis über den Ellenbogen reichten. Als Materialien für die Chemise hat man sehr transparente Musseline verwendet. Die Spenzer sind kurze, taillierte Überjacken mit Revers, die auch ärmellos oder kurzärmelig sein können. Um der Kälte trotzdem standhalten zu können wurden riesige Kaschmirschals, die fast so groß wie Decken waren, darüber getragen. Als Wintermontur verwendete man dicke Fellmäntel mit Muff.

 

Später kamen wieder Oberkleider auf, die über dem andersfarbigen, lang schleppenden Gewand geöffnet wurden oder nur knielang waren, wie die Tunika der Männer in Rom. Die Kanten dieser Oberkleider wurden mit gestickten Bordüren verziert. Der Canezou ist ebenfalls ein kurzes Jäckchen in Spencerform, der zur Bedeckung des Dekolletés diente.

 

Zur Zeit des Empire trennte man das hochsitzende Leibchen wieder vom Rock und formte es körperanliegend zur Corsage, ein enges versteiftes Kleidoberteil. Der Ausschnitt wurde mit einem hochstehenden Spitzenkragen betont und die meist kurzen Ärmel wurden gepufft oder geschlitzt.

 

Die Escarpins sind Schuhe, die an Ballerinas erinnern, und in der ganzen Zeit des Klassizismus getragen werden. Sie sind weiche Schlupfschuhe mit großen Ausschnitten, die mit zur Kleidung passendem Stoff überzogen wurden. Dies war endlich möglich, da die ersten Damenröcke knöchelfrei waren. Zur Chemise waren allerdings Sandalen stilgerecht.

 

Die Haare wurden ab dem Directoire wieder nach antikem Vorbild als hübsche Löckchen getragen: griechisch gewellt, geflochten, geknotet oder römisch gelockt. Diese Frisuren wurden außerdem aufwendig geschmückt, mit Kämmen, Spangen, Diademen, Bänder- und Federschmuck. Turbane, Spitzenhauben und antike Helme waren auch sehr beliebt, später trug man die Schute, ein haubenähnlicher hut mit Krempe und Bindebändern. Accessoires waren der Muff, ein Schirm und das Ridikül, ein Utensilienbeutel. Neben dem Schmuck im Haar wurden mehrreihige Halsketten, Armbänder, Ringe und große Ohrringe getragen.

 

biedermeier

Die Mode wurde durch die Ideen der Romantik geprägt und war farbenfreudig und phantasievoll.Im Biedermeier gab es erstmals einen ausgeprägten Unterschied zwischen Tages- und Abendkleidung, wo der Ausschnitt weiter war, sowie Winter und Sommerkleidung, die sich durch die Materialien unterschieden, typisch dafür waren Streifen-, Karo- und Blümchenmuster, die mit weißer Wäsche kombiniert wurde.

 

Außerdem wurde zu dieser Zeit die erste Kinderkleidung entwickelt, die keine Miniaturausführung der Erwachsenenkleidung war. Buben bekamen trotzdem erst mit 6 oder 7 Jahren ihre erste Hose. Klostühle und Nachtpöttchen erleichtern das Leben. Die Betten jedoch nicht, sie waren nur etwa 1,2m lang, denn damals wurde im Sitzen mit Häubchen, das vor Ungeziefer schützt, geschlafen. Es gibt Nachtwächter, die einem die Uhrzeit ansagen.

 

Im Gegensatz zu den Damen trugen die Herren eher unauffällige, elegante und zweckmäßige Kleidung.

 

Das Hemd war weiß, hatte einen hohen, gesteiften Eckenkragen und sichtbare Manschetten. Der Leib- oder Gehrock mit vorne übereinander gehenden Schößen wurde zum Tagesanzug. Als Gesellschafts- und vornehmer Straßenanzug diente der Frack, dessen Schöße vorne abgerundet oder eckig ausgeschnitten waren. Die knielangen, glockigen Schöße wurden in der Taille angesetzt, Brust und Schultern wurden wattiert. Die Ärmel hatten eine gebauschte Armkugel, später wurden sie glatt eingesetzt. Gehrock und Frack waren aus dunkleren oder farbigen Wolltuchen. Um eine schlanke Taille zu bekommen trugen auch die Männer manchmal ein Korsett. Über dem Korsett und unter dem Frack wurde eine Weste getragen, die eng tailliert und bunt gemustert oder bestickt war.

 

Die Männer trugen eine fußlange, am Knöchel sehr enge Steghose, die sich aus der Pantalon entwickelte, und meistens aus hellen oder anders als der Frack gefärbten Trikotstoffen geschneidert wurde.

 

Als Mantel wurden sowohl Carrick als auch Redingote, die tailliert wurde weiterhin getragen. Es entwickelte sich auch der neue Paletot, er war gerade geschnitten und hochgeschlossen.

 

Neben den individuell geschlungenen Halstüchern entstanden die ersten Formen der Krawatte, das Krawattentuch wurde entwickelt, das man lose oder zur Schleife oder in mindestens 100 anderen Formen gebunden trug. Diese Krawatten werden immer im 45° Winkel zugeschnitten und haben eine Einlage, entweder aus Kamelhaar oder hochwertigem Polyester, weshalb man sie in die Reinigung bringen sollte. Am Gründonnerstag durfte die Krawatte abgeschnitten werden.

 

Die geschnürten oder geknöpften Halbstiefel der Herren hatten niedrige Absätze, häufig wurden dafür Stoff und Leder kombiniert. Außerdem wurden Gamaschen oder Galoschen entwickelt, die als Dreckschutz für die Schuhe eingesetzt werden.

 

Der typische Hut dieser Zeit war der hohe Zylinder, er konnte zu allen Gelegenheiten getragen werden. Auch der Japeau Claque war eine mögliche Kopfbedeckung, er ist ein flacher Zylinder.

 

Zur kompletten Erscheinung des Herrn gehörten Handschuhe, Spazierstock oder Regenschirm, aber auch die Taschenuhr an der Kette und kostbare Krawattennadeln sowie Siegelringe.

 

Anfangs wurde die schlanke Silhouette der Empiremode beibehalten, allerdings schon in leicht abgewandelter Form. Den kleinen Ausschnitt des knappen Oberteils umrahmte man mit einer hochstehenden Rüsche und einer gebauschten Armkugel, die sich in langen, schmalen Ärmel ausläuft. Der steife, enge Rock wird unter der Brust angesetzt und angehoben, wodurch der Fuß und ein Ballerina mit Kreuzbändern sichtbar werden. An der Unterkante wird der Rock durch viele Volants, Rüschen, Raffungen und Bänder querbetont.

 

Die Chemise verschwindet wieder, die Taille rutscht wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück und wird mit einem Korsett stark geschnürt. Der Canezou, das langärmelige Jäckchen, wurde zu einem breiten Schulterkragen reduziert. Die Berthe ist ein Kragen oder Besatz am in die Breite gehenden Ausschnitt des Kleides, die davor um die Schultern gelegt werden konnte. Die Ärmel der Kleider beginnen erst am Ellbogen, verliefen bis zum Handgelenk und sind besonders groß, sie werden Schinkenärmel genannt und mussten mit Fischbeingestellen gestützt werden. Später waren sie am Ansatz eng und nach unten hin gebauscht, wurden aber immer enger.

 

Unter dem fußfreien, weiten Rock trägt man wieder Unterröcke und Unterhöschen (Stehbrunzhosen), die ihn stützen. Nicht nur die Schuhe sondern auch helle, verzierte Strümpfe wurden sichtbar. Die verbreiterten Schultern, die bauschigen Ärmel und die enge Schneppentaille ergeben die für diese Zeit typische Sanduhr-Silhouette. Gegen Ende des Biedermeier werden die Röcke allerdings wieder fußlang, bekamen mehr Umfang und wurden mit Rosshaar verstärkt. Aus einem Saumvolant wurden allmählich mehrere Reihen oder mehrere Röcke in abgestufter Länge. Aus den vielen Unterröcken entwickelte sich die Krinoline, ein steifer mit Rosshaar gepolsterter Unterrock, der später durch Stahlreifen gestärkt wurde.

 

Wegen der großen Ärmel bleiben die Kaschmirschals, dazu trägt man auch die Rotonde, ein langer rund geschnittener Mantelumhang mit Schlitzen, durch die die Hände gesteckt werden können, oder die Pelerine, sie ist ein kragenförmiger Umhang oder großer Schulterkragen am Mantel. Die Mantilla hingegen ist ein meist dreieckiger Umhang, der die Schultern und auch den Kopf bedecken konnte.

 

Die dünnsohligen, weichen Damenschuhe wurden mit Stoff bezogen und mit Kreuzbändern bis zur Wade gehalten. Auch Stiefeletten mit Absatz kamen später auf.

 

Die Frisur wird mit Papilloten zu Schillerlocken gemacht und hochgesteckt, sie erinnert an große Kopfhörer, die Lockentuffs, Ohrenschnecken und Schmachtlocken genannt wird. Der Kopfputz der Damen war phantasievoll und vielseitig, dazu gehört, auch schon im Empire, eine Schute, ein mit Blumen, Früchten und Schleifen verzierter haubenähnlicher Stroh-, Filz oder Stoffhut mit breiter Krempe, die mit Bändern unterm Kinn gehalten werden. Auch die Kleidung wurde mit vielen Bändern, Schleifen, Stickereien, Volants und Kunstblumen verziert. Dazu gehörten Handschuhe, Ridikül, Schirm, Fächer und Muff, aber auch Halsbänder mit Medaillons, lange Ohrringe, Broschen und kostbare Gürtelschnallen.

 

Diese Seite soll ein Wegweiser für faire und nachhaltige Kleidung sein. Außerdem will ich euch den Zauber vom selbermachen näherbringen. Es gibt so viel anderes zu Entdecken!! Es ist auf dieser Seite aber alles erst am Entstehen. Und das Motto ganz oben gilt vielleicht am meisten für mich selbst.

 

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