byzanz

historische fakten

Byzanz entstand aus der Entzweiung des römischen Reiches, es war die östliche Hälfte dessen. Seine Hauptstadt und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum war Byzanz, die später Konstantinopel und heute Istanbul genannt wird.

 

Das Christentum war die Staatsreligion dieses Reiches und die Hagia Sophia ist in dieser Zeit erbaut worden, auch sie war ursprünglich christlich. Die griechisch-römische Kultur lebte in den Einflüssen, die sie auf das Christentum ausübte, weiter. Mit den orientalischen Einflüssen entstand so eine neue Kultur. Trotzdem wurde nicht nur das kulturelle, sondern auch das gesellschaftliche Leben vom Christentum geprägt. Der Kaiser war zugleich weltliches und geistiges Zentrum. Auch der Markusdom und der Dogenpalast in Venedig, San Vitale in Ravenna und die blaue Moschee (?) stammen aus dieser Zeit. Ravenna und Aquileia waren sich sehr ähnlich, eigentlich gleich. Der byzantinische Baustil repräsentierte Reichtum und Macht, ihn kennzeichneten Rundbögen und Kuppeln. Das Innere der Bauwerke wurde, ähnlich wie in Rom, mit farbenprächtigen Mosaiken ausgestattet.

 

Zisternen wurden auch damals entwickelt, sie waren ein Wasserreservoir für die Bevölkerung. Die Zisterne eines bestimmten Sultans (?) hatte dorische und ionische Säulen und einen Medusenkopf der umgedreht werden konnte.

 

kleidung

Die Kleidung der Byzantiner war der der Römer dementsprechend ähnlich, teilweise sogar gleich. Sie wurde aber im Lauf der Zeit zu einer sehr steifen Tracht, die den Körper vollständig umhüllte und die natürlichen Körperformen verdeckte. Sie war aber prunkvoll, denn die herrschende Schicht bevorzugte schwere, bunte Seidenstoffe und Brokate, die mit vielen Edelsteinen und Perlen bestickt wurden, auch Rangabzeichen spielten dabei eine wichtige Rolle. Die koptische Kirche ist die christliche Kirche in Afrika. Sie finden hier ihren Platz, da sie, auch in Byzanz, besonders schöne Textilien herstellen.

 

Das einfache Volk jedoch trug unauffällige Woll- und Leinenstoffe, die viel billiger gewesen sein mussten.

 

Auch die Fußbekleidung richtete sich nach Rang und Anlass und wurde immer auf das Gewand abgestimmt.

 

Als Untergewand diente für Frauen und Männer eine weiße, knöchellange Tunika, bei Männern konnte sie auch knielang sein. Die Tunika wurde auch hier gegürtet.

 

In Byzanz entsteht ein Unterschied zwischen liturgischer und weltlicher Kleidung. Die Männer tragen auch hier eine Tunika, die Weite, Länge, Farbe und Material dieser Tunika richtete sich auch hier nach Rang und Stand. Meistens wurde sie über langen, engen Beinkleidern getragen.

 

Die Dalmatika ist ein ungegürtetes, tunika-ähnliches Kleidungsstück mit weiten Ärmeln, die das Obergewand der herrschenden Schicht und der Priester war. Farbige Längsstreifen an Vorder- und Rückseite sowie den Ärmeln, den Clavi, dienten als Rangabzeichen oder Unterscheidungsmerkmal. Applizierte Stoffteile, die die Wichtigkeit des Trägers darstellen, werden Tablion genannt.

 

Der Mantelumhang hatte eine rechteckige oder abgerundete Form und wurde vorne oder auf der rechten Schulter gefibelt. Die Paenula, der geschlossene Umhang, wurde ein Kleidungsstück der Geistlichen, wo sie Kasel genannt wird.

 

Dazu trug man den Schlupfschuh, der heutigen, schnallenlosen Stiefeletten ähnlich sieht. Außerdem hatten sie Sandalen mit geschlossener Ferse und Spitze, sowie reich verzierte Pantoffeln. Die Männer bevorzugten oftmals hohe Schnürschuhe und Ledersocken.

 

Das Haar der byzantinischen Männer wurde länger getragen, als das der Römer, außerdem bevorzugten sie einen kleinen Bart. In Byzanz wurde auch die phrygische Mütze geprägt, die den Seefahrern als Kälteschutz diente. Dennoch trugen die Männer kaum Kopfbedeckungen, die herrschende Schicht trug gelegentlich eine flache Mütze.

 

Schmuck war unter Männern nicht üblich, da es dem Kaiser vorbehalten war, diesen zu tragen. Zu seinem Schmuck zählte die Krone und diverse Fibeln.

 

Die byzantinischen Frauen trugen Tuniken und eine lang- oder kurzärmelige Stola aus bunter, schön gemusterter Seide, die den gesamten Körper verhüllten. Sie war anfangs bodenlang, verkürzte sich aber später und ließ das Untergewand hervorschauen. Dieser Seidenbrokat war allerdings sehr schwer, was die Bewegungsfreiheit erheblich einschränkte. Je nach Schwere des Materials wurde das Gewand gegürtet.

 

Die Paenula diente den Frauen als Übergewand, diese war rundgeschnitten und vorne geschlossen, wurde aber häufig an der Vorderkante hochgenommen und über die Schultern gelegt.

 

Angehörige des Herrscherhauses durften einen bestimmten Schultermantel tragen, der mit einer dekorativen Gewandspange auf der rechten Schulter geschlossen wurde.

 

Ihre Haare wurden schön geflochten oder zu einer Art Wulstfrisur gekämmt und mit einem Diadem, das mit einem Schleier ausgestattet war, gehalten. Beliebt waren außer Hauben aus silbernen oder goldenen Netzgeflechten auch turbanähnliche Mützen.

 

Die mannigfaltigen und luxuriösen Schmuckgegenstände aus verschiedenen Metallen und Email waren reich mit Perlen und Edelsteinen besetzt. Man trug große Ohrringe, kragenartige Halsringe, Armspangen, Fingerringe und effektvolle Zierbroschen.

 

Diese Seite soll ein Wegweiser für faire und nachhaltige Kleidung sein. Außerdem will ich euch den Zauber vom selbermachen näherbringen. Es gibt so viel anderes zu Entdecken!! Es ist auf dieser Seite aber alles erst am Entstehen. Und das Motto ganz oben gilt vielleicht am meisten für mich selbst.

 

+43 650 470 3217

JULIA2709@GMAIL.COM

VOGELWAIDTWEG 4

5400 HALLEIN